SE Freising verliert erneut

Ein Déjà-vu erlebten die Fußballer des SE Freising am Freitagabend im Bezirksliga-Duell gegen die SpVgg Altenerding. Wie schon in den vergangenen Heimspielen verschlief der SEF die Anfangsphase, geriet früh in Rückstand, übernahm anschließend zwar die Spielkontrolle, konnte seine Chancen jedoch nicht nutzen – und am Ende steht trotz einem Torschussverhältnis von 12:1 (!) die nächste Niederlage.
Vor rund 125 Zuschauern gingen die Gäste bereits nach 12 Minuten durch ein unglückliches Eigentor des SEF in Führung. Im Anschluss bestimmten die spielstarken Hausherren das Geschehen, kombinierten gefällig und erspielten sich mehrere gute Möglichkeiten, ohne dabei aber zwingend im Abschluss zu sein.
Auch nach der Pause blieben die Freisinger die optisch überlegene Mannschaft. Altenerding verteidigte jedoch geschickt, zog sich tief zurück und stand mit viel Leidenschaft und zeitweise fast elf Mann im und am eigenen Strafraum. In der 59. Minute zappelte der Ball schließlich im Netz der Gäste, doch die Freude währte nur kurz: Der Treffer wurde wegen einer hauchdünnen Abseitsstellung nicht anerkannt.
Und so kam es, wie es kommen musste: Nach einem seltenen Entlastungskonter setzte sich Altenerdings Torjäger Dipalo stark durch, bediente Takruri, der in der 70. Minute auf 0:2 erhöhte.
In der 79. Minute dann der nächste Aufreger: Ein Schuss des SEF wurde erst deutlich hinter der Torlinie geklärt, doch Schiedsrichter Markus Steingruber ließ weiterspielen und verweigerte den Freisingern den Anschluss.
Am Ende blieb es beim 0:2 und der bereits vierten Heimpleite der Domstädter.

Fazit:
Altenerding verdiente sich den Sieg durch körperliche Präsenz, clevere Spielanlage, starken Einsatz und das nötige Quäntchen Spielglück. Dem SEF fehlte ohne seinen Torjäger Joshua Steindorf die letzte Durchschlagskraft – und individuelle Fehler kosteten erneut den möglichen Lohn einer insgesamt engagierten Leistung.

SE Freising – SpVgg Altenerding 0:2 (0:1)

Für den SEF spielten:
Trost, Wiesinger, Hack, Abstreiter, Brandes, Rudzki (74.Racean) Schmid, Schmuckermeier (74.Stubenvoll), Goldbrunner (84.List) Grubmüller (84. Huber), Fischer

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