Der SE Freising hat 2025 zwei Anträge bei der Stadt Freising eingereicht, um Modernisierung und Sportförderung in unserer Domstadt voranzutreiben.

Der Finanzausschuss der Stadt Freising hat diese Woche beide Anträge abgelehnt – ohne nachvollziehbare Begründung. Beide Vorhaben hätten den Verein und den Sport in Freising gestärkt und die Stadtkasse geschont.

  1. LED-Flutlicht: Modernisierung blockiert, 40.000€ Kosten für die Stadt entstehen, Stromverbrauch bleibt unnötig hoch.
    Der SEF wollte die veraltete Flutlichtanlage auf Trainingsplatz 1 durch moderne LED-Technik ersetzen – Kostenpunkt rund 40.000 €. Der BLSV hätte die Maßnahme mit ca. 10.000 € gefördert. Voraussetzung dafür: eine Pachtvertragslaufzeit von 25 Jahren, auf die der SEF sich gern committed hätte. Genau diese Laufzeit hat der Finanzausschuss am Montagabend abgelehnt.
    Die Folge: Der SEF muss die Stadt nun bitten, selbst eine neue Anlage zu finanzieren – voll zulasten der Stadtkasse. Bis dahin laufen die alten Strahler weiter und verursachen ein Vielfaches an Stromkosten. Das ist weder wirtschaftlich noch ökologisch sinnvoll.
  2. Stadion-Namensrechte: Fünfstelliges Sponsoring für den Nachwuchs abgelehnt.
    Dem SEF war es gelungen, einen namhaften deutschen Sportartikelhersteller als Namensgeber für das Stadion in der Savoyer Au zu gewinnen. Über fünf Jahre hätte der Verein einen gut fünfstelligen Betrag erhalten – vorgesehen für die Ausstattung der Jugendmannschaften, der neu gegründeten Mädchenmannschaft und der neuen regionalen 2. Herrenmannschaft. Die Stadt hätte der SEF finanziell entschädigt, ohne dass für Freising Arbeit oder Kosten entstanden wären.
    Auch dieser Antrag wurde abgelehnt. Damit wurde eine große Chance für die Sportstadt Freising vertan – gerade im Vergleich zu anderen Städten in Oberbayern, die ebenfalls ihre Stadions-Namensrechte sponsern lassen. Dem SEF wird es so massiv erschwert, qualitativ hochwertigen Breiten- und Jugendsport auch in Zukunft zu erschwinglichen Beiträgen anzubieten.

Unsere Position
Die Entscheidungen des Finanzausschussses sind für uns nicht nachvollziehbar. Das Abstimmungsergebnis steht im klaren Widerspruch zu den öffentlichen Bekenntnissen mancher Parteien und Fraktionen, Sport, Ökologie und wirtschaftlich nachhaltiges Handeln in Freising zu fördern.
Wir betonen ausdrücklich: Unsere Kritik richtet sich nicht gegen die Stadtverwaltung oder das Referat für Sport – mit beiden arbeiten wir sehr gut zusammen. Sie richtet sich gegen die politischen Fraktionen, die diese Entscheidungen zu verantworten haben.

Die Fußball-Abteilungsleitung des SE Freising

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