
Endlich geht es wieder los! Nach einem Testspielmarathon mit acht Spielen, geht es nun endlich wieder um Punkte. Elf Neuzugänge galt es dabei für unser Trainerteam in die Mannschaft zu integrieren. In den Vorbereitungsspielen gab es sechs Siege, ein Unentschieden und eine Niederlage gegen Bayernligist FC Deisenhofen. Eine ordentliche Vorbereitung. Wie weit man aber wirklich ist, wird sich am Freitag Abend zeigen. Um 19:30 Uhr startet man mit dem Derby beim SVA Palzing in die neue Bezirksliga Saison. Mit dieser Begegnung kommt es gleich zu einem richtigen Kracher am 1.Spieltag.
Zum Gegner:
Die Ampertaler feierten passend zum 100-jährigen Bestehen den Aufstieg in die Bezirksliga. Das Team von Trainer Enes Mehmedovic schaffte den Sprung in die Bezirksliga über die Relegation. Beim SVA Palzing stehen mehr als zehn Spieler im Kader die einst für die Eintracht im Nachwuchs gespielt haben. Alleine vor dieser Saison wechselten vier junge Spieler aus Freising ins Ampertal. Bei der Heimmannschaft gilt es vor allem auf die beiden Radlmaier-Brüder zu achten. Sie halten seit Ewigkeiten den Ampertalern die Treue und sind Dreh- und Angelpunkt des Palzinger Spiels. Aber auch die ehemaligen Freisinger Liam Russo und Ivan Rakonic strahlen Torgefahr aus.
Personalsituation:
Unser Trainerteam um Alexander Schmidbauer und Christoph Glas wird in diesem Spiel die Qual der Wahl haben. Der Kader ist mit 23 Feldspielern und 3 Torhütern breit, talentiert und ausgeglichen besetzt. Die Vorbereitung haben nahezu alle Spieler unverletzt überstanden. Einzig Youngster Mika List hat es mit einem Bänderriss zum Beginn der Vorbereitung erwischt. Er befindet sich aber bereits auf einem guten Weg zurück.
Zum Spiel:
Was gibt es schöneres als mit einem Derby, unter Flutlicht und vermutlich mit vielen Zuschauern in die Saison zu starten? Da wartet gleich ein richtiges Highlight auf die Eintracht. „Im Ampertal wird am Freitagabend die Hütte brennen“, glaubt Coach Alexander Schmidbauer. „Und dass Palzing ein Aufsteiger ist, spielt für mich keine Rolle. Zudem haben Derbys ihre eigenen Gesetze.“ Ansonsten schätzt man den SVA als robuste und vor allem kopfballstarke Mannschaft ein. „Sie werden sicher versuchen, die Energie des Aufstiegs mit ins Spiel zu bringen.“ Unter anderem gelte es, gegnerische Standards zu vermeiden. Ansonsten legt man beim SEF den Fokus klar auf das eigene Spiel.
Eine feste Startelf kristallisierte sich in den vielen Testspielen noch nicht heraus, mal setzte Schmidbauer auf viele erfahrene Akteure, mal schickte er einige Neuzugänge gemeinsam mit jungen Spielern aufs Feld. Ein gewisser Konkurrenzkampf könnte dem SEF in der neuen Spielzeit sicherlich gut tun. „Wir werden im Laufe der Saison jeden brauchen“, ist sich der Coach sicher.